Nachtrag (III) zu „Gelebte Perversion“ – noch mehr braune Flecken
Die Sarrazins gehen, anlässlich der aktuell wohl aus irgendeinem Grund günstig scheinenden Großwetterlage, häufiger um. Nachdem sich sein Parteikollege Sarrazin intellektuell wie gesellschaftspolitisch selten gekannte Niederungen erkundete, fühlte sich auch der Berliner Bezirksbürgermeister unternehmungslustig… und polterte los.
Im Tagesspiegel spricht Buschkowsky über das geplante Betreuungsgeld. Kritisiert wird der Anreiz, Kinder zuhause zu halten, weil ein finanzieller Faktor mit den 150 € gegeben sei. Nicht von der Hand zu weisen, bedenkt man doch, wie klamm viele Haushalte sind. Auch dass es sicher förderlicher für Migrantenkinder wäre, in einem Kindergarten oder einer Vorschule deutsch zu lernen, anstatt unter Ihresgleichen allein in der Sprache der Eltern zu verbleiben, ist auch klar.
Warum begibt sich aber dieser Mensch dann auf sarrazineske Abwege, indem er lospoltert, in der deutschen Unterschicht werde das Geld nur versoffen und in der „migrantischen Unterschicht“ käme nur die Oma aus der Heimat, weiß man nicht.
Ursprünglich ist Berlin ja rot regiert. Äpfel sind meist auch rot. Wenn man Äpfel gegen eine Wand schlägt, werden sie ein bisschen braun… naja, vielleicht einfach ein bisschen oft gegen die Wand gelaufen…



