„Welch wundersame CD-Vermehrung: Kriminelle bieten nun den Ministerpräsidenten deutscher Bundesländer CDs mit vermeintlichen Daten steuerflüchtiger Bürger an. Die Sprache dieser Tage ist verräterisch: Man ist sich nicht zu schade, von einer „Jagd auf die Beute“ zu schreiben, und bedauert all die Sonderermittler und Steuerfahnder, die fehlen, um im Lande selbst Milliardenbeträge zu bergen, die doch dem Staat gehörten. (Andrea Seibel, Die Welt, 07.02.10)“
Bemerkungen zu Steuerflüchtlingen und anderen Kriminellen
•8. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarPhilip Röslers Pauschallogik
•6. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarDas mit diesen Zusatzbeiträgen, das ist aber auch eine schwierige Sache. Die sind nämlich, im Gegensatz zu kompletten KopfpauschaleGesundheitspauschale, total asozialunsozial. Mit dem unsozial geb ich ihnen sogar Recht, Herr Rösler.
Filmbesprechung: Soul Kitchen
•4. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarFatih Akins letztes Werk ist, das sei gleich vorweg genommen, sehenswert. Wer sich also nicht sicher war, ob er sich von einem erstaunlich leichten Akin-Film überraschen lassen sollte, hört am besten auf, zu lesen und schwingt sich auf ins nächste Lichtspielhaus. Ich muss noch jemanden überzeugen? Kein Problem: Nun, was ist Soul Kitchen für ein Film? Komödie? Zu tragisch. Drama? Zu humorvoll, nicht mit dem nötigen Schwermut. Gern wurde der Film als Heimatfilm bezeichnet. Ganz sicher ist er eine Hommage an Akins Heimatstadt, er zeigt sowohl die touristischen Teile, Speicherstadt, Alster etc., aber auch die „schlechten“, doch in der Gentrifizierung begriffenen Teile der Stadt, wie etwa Wilhelmsburg, in dem der Protagonist Zinos das namensgebende Restaurant betreibt, eher ein schammeliger Imbiss denn Hort der Haute Cuisine.
Brief to Mister Oettinger
•30. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarLovely Mister Oettinger,
in front of some weeks, i sort, that no won cut reach Mr. Westerwave se water. But you häve schohn me, sät i wos heavy on se woodwäy.
Gleich 8 Euro? Unverschämt…
•30. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarOh, was haben sie geschäumt. Gleich 8 Krankenkassen nutzen ihre Möglichkeiten und sacken die sagenhafte Summe von 8 Euro ein (Tagesschau.de). Zusatzbeitrag heißt das. Im Klartext, Erhöhung des Arbeitnehmeranteils um eine Pauschale. Die Nähe zur Kopf(schuss)pauschale ist nur schwer wegzudenken. Die PR-Maschine rollt, ein paar Unbekannte machen sich unbeliebt mit dem Verständnis für die Kassen und Kanzlerin samt Gesundheitsbubi können unbehelligt mitkrähen, oh, das sei aber unsozial und sie hätten damit ja nichts zu tun, alles hätten sie anders gemacht und was sich denn die Kassen erlauben würden?
10 Tage unter Taliban – Zu Gast bei Stümpern
•29. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarDas Auslandsjournal am letzten Mittwoch (27.01.10 22:45-23.15, ZDF, abrufbar in der ZDF Mediathek) konnte mit einem echten Leckerbissen aufwarten: Eine Reportage, tief aus dem Feindesland… Uuuuuuh, gefäääährlich. Da hatte es angeblich ein englisch-afghanischer Journalist geschafft, sich in eine Taliban-Zelle aus der Gegend um Kundus einzuschleusen. Allerdings bleiben nach dem Anschauen der Sendung erhebliche Zweifel bezüglich Authentizität…
Sozialdemokratische Abgeschiedenheit
•26. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarDa hat der Oskar endlich Schluss gemacht, aber geändert hat sich nichts. Dass das schon mal klar ist. Ok, vorher haben wir gesagt, dass der Oskar Schuld ist (und nicht der Franz, verdammt nochmal).Da konnten wir ja nun wirklich nichts mit dem seine Leute machen. Aber jetzt, wo der weg ist, ja, eigentlich hat sich ja doch nichts geändert…
Die Würde des Soldaten ist antastbar
•23. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarDie Friedensgesellschaft kämpft, natürlich, gegen den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan. Um ihrem Anliegen Ausdruck zu verleihen, hat sich die Berliner Gruppe eine Aktion überlegt, genannt „Tag y“. Inhalt dessen ist Party, anlässlich des nächsten Gefallenen in Afghanistan. Ausdrücklich soll die Ehrerbietung gegenüber dem Toten verhöhnt werden, indem das Ereignis als Anlass zur Feier in der ganzen Abscheulichkeit das militärische Ritual als ebenso abscheulich offenbaren.
Stimmen stinken nicht?
•22. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar
Kristina Köhler sprach heute erstmalig im Bundestag. Auch wenn sie sich auf die Altenpflege als Kernthema beschränken wollte, sie hatte auch noch etwas zu ihrem (angeblichen) ganz persönlichem Metier , Extremismus und Islamismus, zu sagen. (Tagesschau.de)
Nur eine milde Gabe…
•20. Januar 2010 • 4 KommentareNatürlich ist es wichtig, Autos zu verschrotten. Und Hotelübernachtungen zu begünstigen. Wer würde denn auch, wenn nicht, und dann käme man unumstößlich dahin, dass man vor allem, und das muss man auch ganz klar festhalten, gerade in der heutigen Lage. Die großen Spenden von Autobauern, von Hoteliers und einigen anderen, zufälligerweise begünstigten Firmen stehen natürlich in keinerlei Zusammenhang.
„… aber Randgruppen sind ok.“
•18. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarGanz Deutschland empört sich über Roland Koch. Das ist beinahe ein Unding, was dieser Mensch sich geleistet hat, oder, wie es DGB-Chef Sommer ausdrückte, „fast unanständig, mit diesem Vorschlag zu suggerieren, dass die Arbeitslosen arbeitsscheu wären.“ Aber Herr Sommer, nicht so bescheiden. Man darf auch ruhig mal den Hessen-Koch der Unanständigkeit schelten. Warum denn auch nicht? Schließlich hetzt der nicht nur gegen Arbeitslose…
Über ein Weltsozialamt und zu viel Hilfe
•16. Januar 2010 • 8 KommentareDirk Niebel sagt, sein Ministerium sei kein Weltsozialamt. Dirk Niebel sagt auch, die Spenden könnten gar nicht in Haiti ankommen, jetzt, da nach dem Erdbeben Hilfe dringend Not tut. Aber immerhin, es gibt eineinhalb Millionen als Soforthilfe aus Deutschland. Und sogar satte drei Millionen von der EU.
Die Rechte des Einzelnen und der Allgemeinheit
•13. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarDer BGH hat entschieden, dass ein verurteilter Vergewaltiger, dessen Gutachten Rückfallgefahr und nach wie vor andauernde Gefährdung bestätigt, frei kommt. Eine Sicherheitsverwahrung wird höchstrichterlich ablehnt. Und es ist nur richtig.
Der alljährliche Besuch des Väterchens Frost
•12. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar„Deutschland kämpft sich aus dem Schnee“, so titelt nicht die Blöd-Zeitung, so titelt man auf der Tagesschau-Homepage. Wo bitte wird denn gekämpft? In einigen Dörfern Mecklemburgs vielleicht, auf Fehmarn, sicher, dort bleiben noch einige Straßen zu räumen.
Quod erat demonstrandum – Sarrazin äußert sich rassistisch
•9. Januar 2010 • Hinterlasse einen KommentarZu diesem Schluss kam nun der Politologe Gideon Botsch vom Moses-Mendelssohn-Zentrum Potsdam. Seine Veröffentlichung in der Zeitschrift „Lettre international“, in der er von der „Produktion“ von „Kopftuchmädchen“ sprach, von 70 bzw. 90% der Türken oder Arabern, die sich nicht integrieren wollten usw.




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