„Sloterdijks Visionen“ oder: Wozu brauchen wir eigentlich den Sozialstaat?

•4. November 2009 • Kommentar schreiben

Sloterdijk ist Philosoph, sagt man. Glaubt er auch selbst. Philosophie sollte aus sich selbst heraus antiautoritär sein, keiner höheren Instanz verpflichtet oder hörig, lediglich der Weisheit und Wahrheit nachzustreben, ist ihr Sinn. Sloterdijks Philosophie ist nicht auf Weisheit und Wahrheit aus, die Worte lechzen nach Aufmerksamkeit, nach Gehör, nur vordergründig nach Verstehen. Wie wenig Sloterdijk die Aufklärung und Unabhängigkeit der Gesellschaft schätzt (und wie sehr sollten diese Eigenschaften eigentlich geschätzt werden?) kann man sich, unter großen Mühen freilich, selbst beschauen – bei der FAZ.

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Einfach mal durchregieren…

•10. November 2009 • Kommentar schreiben

Vor 4 Jahren präsentierte die Bundeskanzlerin die „Politik der kleinen Schritte“, heute will sie durchregieren. Und wie geht das am besten? Richtig, wenn das Volk dumm bleibt. Deswegen auch eine Regierungserklärung mit einem 5-Punkte-Plan für die nächste Zeit. Oder erstmal Schreckensmeldungen verbreiten, damit man auch die Wirklichkeit kaum mehr unterbieten kann.

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Bemerkungen zu Forderungen bzgl. der Staatsquote

•8. November 2009 • Kommentar schreiben

Die Staatsquote ist definiert als das Verhältnis von Staatsausgaben mit Sozialleistungen gegenüber dem BIP. Mitunter wurde gebetsmühlenartig die Forderung nach einer geringeren Staatsquote laut, aus schwarz-gelben Reihen meist. Grund genug, mal kurz nachzuschauen, wie es denn da so im internationalen Vergleich aussieht.

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„Die Steuern müssen runter…“

•6. November 2009 • Kommentar schreiben

Gern kolportiert, immer wieder, gerade jetzt, gern zitiert: Steuersenkungen, Steuern runter, Wir brauchen niedrigere Steuern, WIR BRAUCHEN SOFORT NIEDRIGERE STEUERN! – äh, wirklich? Wenn man etwas altes wieder aufwärmt, dann erhöht sich eventuell der Wärme-, sehr selten jedoch der Wahrheitsgehalt.

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Die Süddeutsche leidet…

•1. November 2009 • 2 Kommentare

…aber nicht unbedingt so, wie es allgemein der Markt der Printmedien tut, und auch nicht im speziellen, weil die Finanzsorgen ob eines neuen Domizils jucken. Das mag alles zum Leiden beitragen, aber das größte und meist drängende Problem ist ein Teil ihres Personals, folglich ihres Inhalts.

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Zum neuen Kabinett der Frau Angela…

•1. November 2009 • Kommentar schreiben

…wurde schon viel geschrieben. Grund für mich, da nicht auch noch mitzumachen, sondern einfach auf einen guten Beitrag zu verweisen, dem ich mich im Wesentlichen anschließen kann.

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Gott fordert kein verhülltes Gesicht

•29. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Es ist schwierig dieser Tage, sich mit dem Thema Islam zu befassen, ohne gleich übliche Vorurteile von Bombenlegern und anderen subversiven Fundamentalisten zu hören. Gleichzeitig bekommt man gern auch die stümperhaft Koranzitate ohne echtes Verständnis in bester PI-Manier um die Ohren gehauen. Umso schöner ist es, eine etwas ruhigere Koran-Exegese zu lesen zu bekommen.

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Nachtrag (III) zu „Gelebte Perversion“ – noch mehr braune Flecken

•28. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Die Sarrazins gehen, anlässlich der aktuell wohl aus irgendeinem Grund günstig scheinenden Großwetterlage, häufiger um. Nachdem sich sein Parteikollege Sarrazin intellektuell wie gesellschaftspolitisch selten gekannte Niederungen erkundete, fühlte sich auch der Berliner Bezirksbürgermeister unternehmungslustig… und polterte los.

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Nachtrag (II) zu „Gelebte Perversion“ – unverfängliche Schützenhilfe

•27. Oktober 2009 • 1 Kommentar

Dass die Sarrazins, Henkels oder die Giodarnos dieses Landes kein echtes Interesse an Integration haben, ist offensichtlich – warum sonst sollte man mit völlig unsinnigen, jedoch empirisch belegt scheinenden Aussagen herumwerfen und abfällig über völlig unproblematische Bereiche des Lebens von Migranten urteilen. Besonders interessant wird jedoch die Kritik von Migranten an der Kritik, scheinen sie doch erstmal gegen den Verdacht des Rassismus immun zu sein.

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Schasst Peter Hahne!

•24. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Es gibt Leute, die mag ich einfach nicht. Es gibt Leute, die reden einfach Sch…wachsinn. Und es gibt Leute, bei denen kommen diese beiden Punkte noch mit einer gewissen Naivität und Angepasstheit daher, so dass sie wunderbar als seriös wirkende Propagandisten einer Botschaft der Mächtigen dienen können. Solche Leute wie Peter Hahne.

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Schutzhaft

•23. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Es ist soweit, man darf wieder panisch werden und sich dabei normal finden. Früher hieß sowas „paranoide Störung“, heute heißt das vermutlich „der Vorsorge verpflichtet“ oder so ähnlich. Was ich meine? Nun, das hier: Spiegel Online.

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Nachtrag (III) zu „Links wird anders“ – Matschies Koalitionsverhandlungen und neue Formen von Erpressung

•22. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Dass Christoph Matschies Art und Weise, Koalitionsverhandlungen zu führen wie z.B. in Thürungen, etwas komisch ist, wurde wohl schon deutlich. (Siehe die Vorgänger-Artikel „Links wird anders“, Nachtrag#1, Nachtrag#2) Aber Matschie lässt nicht locker, will seine Sicht der Dinge unbedingt erklären.

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Der Leibhaftige

•22. Oktober 2009 • 2 Kommentare

Glaubt man den meisten Zeitungen in diesem Lande, ist Oskar Lafontaine an allem Schuld. Wenn die SPD verliert, wenn Münte besonders schlecht abschneidet, wenn der Hund schlecht geschissen hat – egal, irgendwer muss es ja machen. Aber damit nicht genug.

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Schattenschulden

•21. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Schwarz-Gelb verspricht Steuersenkungen. Nicht so ganz sicher ist man sich bisher, ob es 15 Milliarden werden, oder auch 20 Milliarden, oder auch 35… Und das, wo man schon 30 Milliarden konsolidieren wollte… Ist jedenfalls reichlich Geld da, das evidenterweise nicht ansatzweise komplett durch Neuinvestitionen dem Fiskus wieder zugeht. Und damit das funktioniert, bastelt man sich im Schattenkabinett schon mal einen Schattenhaushalt.

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Nachtrag zu „Gelebte Perversion“ – Rassisten im feinen Gewand

•18. Oktober 2009 • 8 Kommentare

Nicht nur Thilo Sarrazin macht mit seinen Sprüchen über „kleine Kopftuchmädchen“ Wind, es springen ihm auch so einige Herren der feinen Gesellschaft bei. Und da ich Rassisten generell nicht mag, sollen die auch hier Erwähnung finden.

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