Sloterdijk ist Philosoph, sagt man. Glaubt er auch selbst. Philosophie sollte aus sich selbst heraus antiautoritär sein, keiner höheren Instanz verpflichtet oder hörig, lediglich der Weisheit und Wahrheit nachzustreben, ist ihr Sinn. Sloterdijks Philosophie ist nicht auf Weisheit und Wahrheit aus, die Worte lechzen nach Aufmerksamkeit, nach Gehör, nur vordergründig nach Verstehen. Wie wenig Sloterdijk die Aufklärung und Unabhängigkeit der Gesellschaft schätzt (und wie sehr sollten diese Eigenschaften eigentlich geschätzt werden?) kann man sich, unter großen Mühen freilich, selbst beschauen – bei der FAZ.
„Sloterdijks Visionen“ oder: Wozu brauchen wir eigentlich den Sozialstaat?
•4. November 2009 • Kommentar schreibenFamilienkompetenz
•28. November 2009 • Kommentar schreibenMit großem Trara startet die Hornissenkoalition in ihre Regierungszeit und schon dankt der erste Minister wieder ab. Für Jung geht von der Leyen ins Arbeits- und Sozialministerium, was auch immer die Frau an Qualifikation dafür haben mag (angeblich sagt man ihr großen Eifer nach bei der Einarbeitung in ein neues Thema), und für sie zieht ein ins Familienressort: Kristina Köhler, schon einige Jahre im Bundestag und schon mit 25 in den Landesvorstand der Hessen-CDU eingezogen.
Aktuelle Bemerkungen zum Bildungsstreik – Protest gegen die Hochschulrektorenkonferenz
•25. November 2009 • Kommentar schreibenDie Leipziger Studentenschaft zieht gegen Bologna, repräsentiert durch die Hochschulrektorenkonferenz, zu Felde. Nachdem die Präsidentin Wintermantel doch einsehen musste, dass es nicht weiterhilft, Studenten zu beschimpfen, weil sie ihre Interessen vertreten. Und was ist heute?
Bekannte Formen des Linksextremismus
•23. November 2009 • Kommentar schreibenIm Mai 2010 stehen in NRW Landtagswahlen an, und schon jetzt beginnt das Koalitionsraten. Die CDU gewann die letzten Wahlen aus einem Grund: die Bürger wollten den seit 39 Jahren regierenden Sozis eins auswischen. Rüttgers stand nur gerade in der Gegend herum. Fraglich ist aber, was heute eine Alternative wäre. Die SPD hat alles andere getan als zu erstarken, für Rot-Grün wird’s knapp, Schwarz-Gelb ist alles andere als sicher, denn, so ist zu erwarten, die Linken werden in den Düsseldorfer Landtag einziehen und damit die gewohnten Koalitionen wahrscheinlich unmöglich machen. Schwarz-Rot, klar das bleibt immer noch, kann aber auch kaum befriedigen. Die Begründung ist die übliche, mit den Linken geht’s nicht. Wirklich? In der Tat: In NRW befindet sich innerhalb der Linken ein starker linker Flügel, angeführt durch Sarah Wagenknecht und ihrer kommunistischen Plattform. Die ganze Linke in NRW, ein Extremistenhaufen? Schauen wir mal:
Lügen gegen Ahnungslosigkeit – Der Bildungsstreik geht weiter
•21. November 2009 • 4 KommentareDer Bildungsstreik wird wieder aufgelegt, diverse Hörsäle sind besetzt, manche auch schon wieder geräumt. Angeheizt von den Unruhen in Österreich, von, gewannen auch hiesige Studierendenschaften wieder neuen Mut, auf der Straße ihren Unmut zu formulieren.
Welch ein Weltuntergang…
•18. November 2009 • Kommentar schreibenRoland Emmerich lässt mal wieder die Welt untergehen. Nachdem, entspringend seiner Feder, halb Manhattan, das weiße Haus oder auch beliebige andere große Bauten effekthascherisch zerbröselt wurden, geht nun endlich die Welt unter. Also angeblich 2012.
Vermögen = Leistung?
•16. November 2009 • Kommentar schreibenDa macht die SPD nach langer Zeit mal wieder etwas Sinnvolles, nämlich die Wiedereinführung der Vermögenssteuer zu fordern, und schon moppern die Leute wieder los. Diesmal ist es Hans Heinrich Driftmann, Präsident der DIHK. (Quelle: Tagesschau.de)
Nach der Wahl ist vor der Wahl…
•15. November 2009 • Kommentar schreiben… und deshalb muss man auch immer weitermachen, mit dem systematischen Verleumden der Linken. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der innerdeutschen Grenzöffnung kommt von ganz unverdächtiger Seite wieder einmal Schützenhilfe. Praktisch, dass im nächsten Mai in NRW gewählt wird, da lohnt sich’s gleich richtig.
Der Fall Robert Enke
•12. November 2009 • 2 KommentareAm 10.11.2009 beendete der Torwart von Hannover 96, Robert Enke, sein Leben, indem er sich von einem Zug überrollen ließ. Zu den Gedenkveranstaltungen kamen, wie erwartet, Zehntausende. Die Frage, warum Enke sich ganz persönlich zu dieser Tat entschlossen hat, wird wohl nie aufgeklärt werden.
Enke war niemand, der sich groß herausstellte, es wurde ihm auch gern als Mangel vorgehalten. Er spielte bei keinem international renommierten Verein, sondern mehr oder minder bei einem „Provinzclub“ mit einer ohne ihn sehr unsicheren Mannschaft. Er war kein emotionaler Exhibitionist wie Oliver Kahn, der sich alles herausnahm, was ihm gerade angebracht erschien. Gewissermaßen ein Muster-Schwiegersohn, höflich, zurückhaltend, etc…
Warum ich das schreibe? Zu den anderen Themen hier mag der Selbstmord eines Fußballers nicht recht passen, was sollte die Depression eines Torhüters mit den gesellschaftlichen und politischen Unzulänglichkeiten zu tun haben?
Einfach mal durchregieren…
•10. November 2009 • Kommentar schreibenVor 4 Jahren präsentierte die Bundeskanzlerin die „Politik der kleinen Schritte“, heute will sie durchregieren. Und wie geht das am besten? Richtig, wenn das Volk dumm bleibt. Deswegen auch eine Regierungserklärung mit einem 5-Punkte-Plan für die nächste Zeit. Oder erstmal Schreckensmeldungen verbreiten, damit man auch die Wirklichkeit kaum mehr unterbieten kann.
Bemerkungen zu Forderungen bzgl. der Staatsquote
•8. November 2009 • Kommentar schreibenDie Staatsquote ist definiert als das Verhältnis von Staatsausgaben mit Sozialleistungen gegenüber dem BIP. Mitunter wurde gebetsmühlenartig die Forderung nach einer geringeren Staatsquote laut, aus schwarz-gelben Reihen meist. Grund genug, mal kurz nachzuschauen, wie es denn da so im internationalen Vergleich aussieht.
„Die Steuern müssen runter…“
•6. November 2009 • Kommentar schreibenGern kolportiert, immer wieder, gerade jetzt, gern zitiert: Steuersenkungen, Steuern runter, Wir brauchen niedrigere Steuern, WIR BRAUCHEN SOFORT NIEDRIGERE STEUERN! – äh, wirklich? Wenn man etwas altes wieder aufwärmt, dann erhöht sich eventuell der Wärme-, sehr selten jedoch der Wahrheitsgehalt.
Die Süddeutsche leidet…
•1. November 2009 • 2 Kommentare…aber nicht unbedingt so, wie es allgemein der Markt der Printmedien tut, und auch nicht im speziellen, weil die Finanzsorgen ob eines neuen Domizils jucken. Das mag alles zum Leiden beitragen, aber das größte und meist drängende Problem ist ein Teil ihres Personals, folglich ihres Inhalts.
Zum neuen Kabinett der Frau Angela…
•1. November 2009 • Kommentar schreiben…wurde schon viel geschrieben. Grund für mich, da nicht auch noch mitzumachen, sondern einfach auf einen guten Beitrag zu verweisen, dem ich mich im Wesentlichen anschließen kann.
Gott fordert kein verhülltes Gesicht
•29. Oktober 2009 • Kommentar schreibenEs ist schwierig dieser Tage, sich mit dem Thema Islam zu befassen, ohne gleich übliche Vorurteile von Bombenlegern und anderen subversiven Fundamentalisten zu hören. Gleichzeitig bekommt man gern auch die stümperhaft Koranzitate ohne echtes Verständnis in bester PI-Manier um die Ohren gehauen. Umso schöner ist es, eine etwas ruhigere Koran-Exegese zu lesen zu bekommen.



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